Folgende Übungen können helfen, die Frage, ob man gerade unterzuckert oder nicht, zu beantworten. Um eine Relevanz zu entwickeln, üben sie die Übungen bitte im sicheren grünen Blutzuckerbereich, um den Unterschied zu realisieren.
A) Finger-Nase-Test
Führen Sie bei geschlossenen Augen den Zeigefinger zur Nasenspitze. Getroffen?
B) Fischers Fritze
Können Sie einen Zungenbrecher schnell und deutlich aufsagen. Beispielsweise: Fischers Fritze fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritze.
C) Zittertest
Halten Sie ihre ausgestreckte Hand bei angewinkeltem Arm vor dem Körper. Wie sie die Finger halten, ist egal. Ist die Hand wacklig oder zittrig? Zittern die einzelnen Finger?
D) Der Storch
Stellen Sie sich auf ein Bein. Das andere Bein winkeln Sie nach vorne ab. Können Sie das Gleichgewicht ohne übermäßiges Ausbalancieren halten? Wie gut klappt es mit geschlossenen Augen? ("Blinder Storch")
E) Vorlesetest
Lesen Sie ein paar Zeilen aus einer Zeitung oder in unserem Diabetesindex laut vor. Können Sie flüssig reden, oder stocken Sie im Text? Verstehen Sie den Sinn des Textes?
F) Fingerspitzentest
Breiten Sie die Arme seitlich aus und führen Sie sie bei geschlossenen Augen vor dem Körper zusammen. Schaffen Sie es, dass die Zeigefinger sich auf Augenhöhe berühren?
G) Kopfrechnen
Beginnen Sie mit der Zahl 60 und ziehen abwechselnd 10 ab und 6 dazu (60-10+6 = 56; 56-10+6 = 52;...) Am Ende muss die Zahl 0 rauskommen. Wenn Sie schneller rechnen, haben Sie mehr Probleme als im sicheren Blutzuckerbereich?
H) Gänsefüßchen
Laufen Sie auf einer geraden Linie, und setzen Sie dabei immer einen Fuß vor dem anderen, so daß sich Fersen und Zehen berühren. (Überrings, die Polizei verwendet die Methode, um Alkoholsündern auf die Spur zukommen.) Am Ende machen Sie eine schnelle Kehrtwende. Gelingt es Ihnen auf der Spur zu laufen? Haben Sie beim Laufen oder bei der Kehrtwende Gleichgewichtstörungen?
