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Blutzuckermessen in der Nase?

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Sollte es möglich sein, dass ein Ausatmen aus der Nase den BZ messen kann?

Amerikanische Mediziner arbeiten an einem Atemtest zur Diagnose von Diabetes. Das Verfahren soll bei der Manifestation von Typ-1-Diabetes helfen und gleichzeitig das Leben des Diabetikers revolutionieren. Das schmerzhafte oder zumindest lästige Messen mit Stechhilfe und Blutzuckermessgerät könnte seltener werden.

Prinzip des Tests ist, dass bei Menschen mit überhöhtem Blutzuckerspiegel die Konzentration von Aceton in der Lunge erhöht ist. Jeder Diabetiker bzw. Angehörige kennt diesen Geruch. Es soll nun gelingen den Acetongehalt in der Atemluft exakt zu messen und daraus auf den Blutzuckerspiegel des Patienten schließen.

Hauptschwierigkeit bei der Messung ist die extrem niedrige Konzentration des bekannten Ketonkörpers. Die Wissenschaftler haben dafür ein hochsensibles Messverfahren entwickelt, bei dem das Licht eines Infrarotlasers zwischen zwei in einer Kammer montierten Spiegeln immer wieder hin- und hergeworfen wird.

Dessen Wellenlänge sollte so gewählt sein, dass das Licht durch Acetonmoleküle besonders stark gedämpft wird, was wiederum ein Indikator für den Acetongehalt in der Luft ist. Ziel ist es einen konkreten Wert zu erhalten, sogar wenn das Aceton weniger als ein Millionstel des Luftvolumens ausmacht. In der Atemluft liegen die Acetonkonzentrationen jedoch deutlich höher, fanden die Forscher in ersten Tests heraus.

Quelle: 

Armstrong Mbi und Chuji Wang
(Mississippi State University, Starkville http://absimage.aps.org)