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(Stamm-) Zelltherapie des Diabetes mellitus

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In der Vergangenheit wurde schon oft über die Stammzelltechnologie öffentlich gestritten. Dabei ermöglicht sie doch eine Forschungsrichtung, an deren Ende die Heilung des Diabetes mellitus stehen könnte.

So möchte ich M. Tiedge aus der Medizinischen Welt 5/2004 folgend zitieren. „Pluripotente embryonale Stammzellen lassen sich unter spezifischen Zellkulturbedingungen zu insulinproduzierenden Zellen differenzieren. Eine solche Differenzierung gelingt auch mit adulten Stammzellen der Pankreasgänge, die sich in Abhängigkeit von Wachstumsfaktoren und Matrixfaktoren zu insulinproduzierenden Zellen entwickeln. Die Stammzelltechnologie hat [so] den Beweis erbringen können dass aus pluripotenten Zellen sich insulinproduzierende Zellen bilden können. Eine alternative Strategie verfolgt die Expression von Insulin in nichtendokrinen Gewebe (Leber, Muskulatur…). Der Vorteil der Insulinexpression in nichtendokrinen Geweben liegt darin, dass keine Immunsuppression erforderlich ist und keine Autoimmunattacken im diabetischen Patienten befürchtet werden müssen. [Trotz des experimentellen Stadiums, zeigen] die Fortschritte der vergangenen Jahre (…) jedoch klar, dass perspektivisch eine Übertragung dieser Technologie in die klinische Anwendung der Zelltherapie des Typ-1-Diabetes möglich erscheint."